Liebe Mitglieder & Freunde des Theater- und Kulturvereins Bundschuh e.V.,

mit schwerem Herzen und großem Bedauern müssen wir auch in diesem Jahr unsere traditionsreichen Veranstaltungen, den Martinsumzug im November sowie den Winterzauber im Dezember absagen. Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen doch die Verantwortung in den Zeiten von COVID-19 ist zu groß für unseren doch kleinen Verein. Ein Martinsumzug und ein Winterzauber lebt von einer unbeschwerten Zusammenkunft, die mit den geltenden Abstandsregeln und Hygienevorschriften leider nicht zu gewährleisten sind.

Wir hoffen auf Ihr Verständnis und bedanken uns schon jetzt recht herzlich für Ihre Treue. Denn wir sehen der Zukunft optimistisch entgegen und freuen uns auf das nächste Jahr mit all unseren kleinen und großen Veranstaltungen.

Bis dahin nicht vergessen: Passen Sie auf sich auf, unterstützen Sie sich gegenseitig und bleiben Sie vor allen Dingen GESUND!

Im Namen der gesamten Vorstandschaft

Peter Sterzenbach (1. Vorstand)

Corona hat auch in diesem Jahr die Pläne des TKV massiv durchkreuzt. So haben sich die Verantwortlichen schließlich schweren Herzens entschlossen, die Theateraufführungen auf der Freilichtbühne für diesen Sommer abzusagen. Das Jugendstück „Das doppelte Lottchen“ sowie die Komödie „Genosse Don Camillo“ werden auf 2022 verschoben.


Wer aber denkt, dass der TKV wegen Corona im „Dornröschenschlaf“ ist, der irrt sich. Einige fleißige Mitglieder haben die spielfreie Zeit genutzt, um auf dem Vereinsgelände notwendige Umbau-, Instandhaltungs- und Renovierungsarbeiten durchzuführen.
Ob der Martinsumzug und der Winterzauber in diesem Jahr stattfinden können, steht wegen Corona noch in den Sternen, aber geplant sind diese Veranstaltungen.

Wir wünschen unseren Mitgliedern und Freunden, dass sie diese schwere Zeit durchstehen und dem TKV weiterhin die Treue halten. Bleiben Sie alle gesund!

Neu gestaltete Sitzbänke am Panoramaweg (früher: „Neuer Weg“)

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Derzeit können keine Proben für das Sommertheater stattfinden, folglich engagiert der Verein sich anderweitig für die Allgemeinheit, schließlich heißt er „Theater und Kulturverein“ und so hat er sich mit dem Begriff Kultur auch die Brauchtumspflege auf die Fahne geschrieben.

Unser Hausberg erfreut sich, besonders seit Corona, besonderer Beliebtheit. Von Nah und Fern kommen Tagesgäste zum Wandern und auch die Untergrombacher bewandern und bewirtschaften „ihren“ Berg. Wer aufmerksam und mit wachem Auge gewandert ist, dem ist aufgefallen, dass die Sitzbänke am Panoramaweg schon ziemlich stark abgenutzt waren, Witterung und die Jahre hatten ihre Spuren hinterlassen.

Auf Anregung von Untergrombacher Bürgern entstand eine Idee. Mitglieder vom TKV Bundschuh haben sich der Sache angenommen und die Aktion umgesetzt. Durch Spendengelder von Mitgliedern des TKV wurde der Kauf von neuen Bohlen für die abgenutzten Sitzbänke ermöglicht. Dem Verein sind dadurch keine Kosten entstanden! Schließlich wurden 450 Kilo „neue“ Bohlen für Sitzbänke auf dem Michaelsberg, angeschraubt.

Im Jahr 2021 darf der ökologische Aspekt der Nachhaltigkeit selbstverständlich nicht fehlen, nach dem Motto: Soviel wie möglich erhalten oder nachhaltig sanieren. Die neuen Bankbohlen sind aus Recyclingkunststoff, dadurch besonders witterungsbeständig und pflegeleicht.

Verantwortliche der Stadt und der Bauhof der Stadt Bruchsal haben die Aktion begleitet, ähnlich wie bei einem Zahnrad griffen die Arbeitsschritte ineinander, so haben die „TKV-ler“ die alten Bohlen entfernt, in einem Folgeschritt hat die Stadt ( Mitarbeiter des Bauhofes) die Betonteile ( quasi die Füße) gereinigt, die Nischen ausgeschnitten und gesäubert. In einem finalen Arbeitsschritt wurden die neuen Bohlen durch den TKV montiert. So machen es sich nun 48 Bohlen auf den alten Betonständern bequem. Eine Woche vor Ostern konnten die Arbeiten beendet werden. Natürlich wurden sämtliche Arbeiten „Coronakonform“, d.h. mit Einhaltung entsprechender Hygieneregeln durchgeführt.

Der TKV freut sich sehr, einen gelungenen Beitrag für die Untergrombacher, die Wandergäste und die Mitglieder und Theaterfreunde geleistet zu haben und dankt der Stadt Bruchsal für die gute Kooperation. Und frei nach Elizabeth Barrett Browning „Nichts bringt uns auf unserem Weg besser voran als eine Pause“, steht ausgedehnten Osterspaziergängen nichts mehr im Weg.

Bericht: Karina Merten

Liebe Mitglieder & Freunde des Theater- und Kulturvereins Bundschuh e.V.,

mit schwerem Herzen und großem Bedauern müssen wir in diesem Jahr unsere traditionsreichen Veranstaltungen, den Martinsumzug im November sowie den Winterzauber im Dezember absagen. Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen, jedoch sind wir in der letzen Vorstandssitzung relativ schnell überein gekommen, dass die Verantwortung in den Zeiten von COVID-19 zu groß für unseren doch kleinen Verein ist. Ein Martinsumzug und ein Winterzauber lebt von einer unbeschwerten Zusammenkunft, die mit den heutig geltenden Abstandsregeln und Hygienevorschriften leider nicht zu gewährleisten ist.

Wir hoffen auf Ihr Verständnis und bedanken uns schon jetzt recht herzlich für Ihre Treue. Denn wir sehen der Zukunft optimistisch entgegegen und freuen uns auf das nächste Jahr mit all unseren kleinen und großen Veranstaltungen.

Bis dahin nicht vergessen: Passen Sie auf sich auf, unterstützen Sie sich gegenseitig und bleiben Sie vor allen Dingen GESUND!

Im Namen der gesamten Vorstandschaft

Peter Sterzenbach (1. Vorstand)

Pressebericht der BNN vom 20.07.2020

Das Bundschuhtheater zeigt beim Kultursommer die Komödie „Fuffzich“

Bruchsal. An einem lauen Sommerabend im Ambiente des Bergfried-Atriums einer äußerst vergnüglichen Theateraufführung zu lauschen – das haben am Sonntag all jene genossen, die einen der begehrten Plätze erhielten.

Schon das liebevoll eingerichtete Wohnzimmer vergangener Tage weckte Erinnerungen. Was sich darin abspielte, war wirklichkeitsnah und so mancher konnte sich ein Stück weit darin wiederfinden. Wie tickt der Mann, wie die Frau? Dies zeigten humorvoll, aber mit Hintersinn in bester badischer Mundart die beiden Akteure Eberhard (beeindruckend in der Rolle Siegbert Waldbüßer, auch die Regie oblag ihm) und seine Frau Dagmar (Gabi Braun, die ihm in nichts nachstand).

Im Mittelpunkt des Stücks: Der fünfzigste Geburtstag von Eberhard, der in Kürze ansteht. Der steckt gerade in einer vermeintlichen Sinn- und Seinskrise. Daher verkündet er wild entschlossen: „Ich mach nix, mir isch‘s momentan extrem nach Ruh, ich will innere Einkehr halten.“ Das sieht Dagmar naturgemäß ganz anders. Sie hat nämlich geplant, ihrem Gatten diesmal eine ganz besonders schöne Feier „zum Fuffzichsten“ zu schenken, allerdings nicht ohne Hintergedanken. Im Laufe der Jahre ihres Ehelebens hat sich wohl ein Wurm in die Beziehung der beiden eingeschlichen. Es kommt zu einem leidenschaftlichen Diskurs Für und Wider eines „Seitensprüngles“, wie es Eberhard formuliert. Aus seiner Sicht sollte der Partner bereit sein, ab und zu vertrauensvoll „wegzuguggen“. Tut sie ihm es gleich, gipfelt es für ihn in eine Katastrophe, einen Weltuntergang, bei dem Selbstbemitleidung eine große Rolle spielt.

Zum Eklat kommt es, als der Frauenversteher Edgar (wunderbar gemimt von Norbert Müller) unerwartet auftaucht, der Dagmar in ihrer Seelenpein nicht nur ein Tröster war.

Überdies bringt den Gatten auf, dass Dagmar für ihren Kümmerer einmal ein feines Mahl bereitet hat und sie dem Biertrinker Edgar eine Gewürztraminer Spätlese aus Eberhards Weinkeller kredenzt hat. Zum Glück kehrt am Ende bei allen wieder Realitätssinn ein. Der fünfzigste Geburtstag soll gebührend gefeiert werden, sogar Edgar wird dazu eingeladen.

Der Lohn der Akteure ist der Applaus und der wurde von den Zuschauern begeistert gespendet.

Am 19. Juli um 18 Uhr werden wir im Atrium am Bergfried unser Theaterstück „Fuffzich“, eine Komödie von Harald Hurst aufführen. Unserer Schauspiel-Trio Siegbert Waldbüßer (alias Eberhard), Gabi Braun (alias Dagmar) und Norbert Müller (alias Edgar) ist schon voller Elan und Vorfreude bei den Proben.
Hintergrund zum Kultursommer: Musiker, Schauspieler, Kabarettisten und andere Künstler haben derzeit kaum Auftrittsmöglichkeiten. So entstand bei der Stadt Bruchsal die Idee, den hiesigen Kulturträgern ein Forum zu bieten. Das Konzept ist denkbar einfach: Ein Platz, das Atrium am Bergfried sowie viele Künstler. Der Kultursommer wird sich ab dem 27./28. Juni bis Mitte August über mehrere Wochenenden erstrecken. Auch für Kinder soll es Aufführungen geben. Der Eintritt ist in der Regel frei, aber es wird um angemessene Spenden gebeten, die unmittelbar den auftretenden Akteuren zugutekommen.
Als Veranstalter sorgt die Stadt Bruchsal mit großem Aufwand für die Einhaltung der immer noch notwendigen Hygiene- und Abstandsregelungen. Daraus ergibt sich eine maximale Zuschauerzahl von 50 bis 60 Personen pro Veranstaltung im Atrium (die Regelungen für Familien werden entsprechend berücksichtigt). Aus demselben Grund sind auch schriftliche Anmeldungen mit Angabe von Name, Adresse, Telefonnummer und Mailadresse erforderlich, um bei eventuell auftretenden Krankheitsfällen Kontaktpersonen rasch zu ermitteln.
Verbindlich ist – wie in der Gastronomie – das Sitzen auf fest zugewiesenen Plätzen, das Tragen von Mund- und Nasenschutz beim Kommen und Gehen sowie auf dem Weg in die Pause. Tanzen und Mitsingen der Besucher muss leider bis auf Weiteres unterbleiben. In den Pausen ist eine Bewirtung mit Getränken vorgesehen.Plätze müssen rechtzeitig online gebucht werden
Die Anmeldung erfolgt ausschließlich über das Online-Portal der Volkshochschule unter www.vhs-bruchsal.de, Rubrik Kultur, Bereich „Kultursommer“. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei, um eine angemessene Spende für die auftretenden Gruppen und Künstler wird gebeten.
Bei Regen müssen die Veranstaltungen leider ersatzlos entfallen.

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Ein kleines Virus hat große Auswirkungen und auch der TKV bleibt nicht verschont.
Die Schauspieler lernen seit Monaten hoch motiviert ihre Rollen, können aber nicht gemeinsam proben. Nach langen Wochen des Bangens und Hoffens haben sich die Verantwortlichen nun schweren Herzens entschlossen, die für dieses Jahr geplanten Theateraufführungen auf der schönsten Freilichtbühne aufgrund der Coronasituation auf nächstes Jahr zu verschieben. So dürfen Sie sich 2021 auf „Das doppelte Lottchen“ des Jugendtheaters sowie auf „Genosse Don Camillo“ freuen. Die spielfreie Zeit werden wir nutzen, um fällige Instandhaltungs- und Renovierungsarbeiten auf unserem Vereinsgelände vorzunehmen.

Ob der St. Martinsumzug und der Winterzauber in diesem Jahr stattfinden können, steht noch in den Sternen, aber geplant sind diese Veranstaltungen. So wünschen wir uns von unseren Mitgliedern und Freunden, dass sie diese schwere Zeit durchstehen und dem TKV weiterhin die Treue halten.

Bleiben Sie alle gesund!

Pressebericht der BNN vom 13.03.2020 | vm

Auf ein sehr aktives Jahr kann der Theater- und Kulturverein Untergrombach zurückblicken. Zur Jahreshauptversammlung begrüßte der Vorsitzende Peter Sterzenbach 36 Mitglieder. Im kurzen Rückblick lobte er besonders die Jugend, die eine „gute Theaterarbeit“ leiste. Schriftführerin Eva Glaser berichtete über die weiteren Aktivitäten. Das Jugendtheater „Pippi Langstrumpf“ war viermal ausverkauft; das Freilichtstück „Drei Männer im Schnee“ spielte sechsmal vor vollem Haus. Der TKV feierte ein 30-jähriges Bestehen mit einer Ehrenmatinee und einem „Tag der offenen Tür“ auf dem Vereinsgelände. Der „Winterzauber“ lockte zahlreiche Weihnachtsmarktbesucher auf das Gelände hinter dem Heimatmuseum. Zum Martinsumzug mit Martinsspiel fanden viele kleine Laternenträger samt Eltern den Weg an den Fuß des Michaelsbergs. Bei den Neuwahlen wurde fast die gesamte Verwaltung neu gewählt; lediglich der Vorsitzende Peter Sterzenbach führt sein Amt fort und wurde einstimmig vom Plenum bestätigt. Zweiter Vorsitzender ist Heribert Groß, Schriftführerin Gabi Braun; Jugendleiter Tanja Dulevska und Markus Rössler. Der alte und neue „Boß“ Peter Sterzenbach informierte über die anstehende Saison. Die Theaterjugend hat sich für das „Doppelte Lottchen“ von Erich Kästner entschieden, während die Erwachsenenbühne die Komödie „Don Camillo“ einstudiert.

Kraichgauer Theatertage fallen aus­
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dgn
Die 12. Kraichgauer Theatertage vom 13. - 15. März müssen leider ausfallen.
Die Stadt Sinsheim empfahl Veranstaltern, Veranstaltungen jeglicher Größe zu überdenken und den Empfehlungen der Gesundheitsbehörden zu folgen. Da nun das neuartige Coronavirus jetzt auch Sinsheim erreichte, ließ es keine andere Entscheidung zu.
So hat sich die Sinsheimer Theaterkiste schweren Herzens entschlossen, nicht nur den Eröffnungsabend am kommenden Freitag, sondern auch alle neun Veranstaltungen auf allen vier Bühnen abzusagen, um das Ansteckungsrisiko zu reduzieren.
Traurige Theatergrüße
Sinsheimer Theaterkiste

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